USA: Deutsches Modewort „über“ nimmt überhand
15. Juni 2018
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007 wurde in Deutschland geboren

London/Wattenscheid (IMH) – Es gibt eine Liste mit den offiziellen Eigenschaften der weltberühmten Filmfigur James Bond. Daran können sich alle orientieren, die z.B. Drehbücher für 007-Filme schreiben. Auf der Liste findet sich neben „Ist Meister im Messerwerfen“ oder „Mag Martini nur geschüttelt“ auch „Spricht Deutsch“. Aber warum kann er Deutsch?

Das hat einen fast unglaublichen Grund: James Bond soll am 11. November 1920 im deutschen Ruhrgebietsort Wattenscheid als Sohn eines Schotten und einer Schweizerin geboren worden sein und anfangs besser Deutsch als Englisch gesprochen haben. Klingt lustig, ist aber tatsächlich so. Nachzulesen ist das in einem Buch über James Bond vom Engländer John Pearson, einem Freund von 007-Schöpfer Ian Fleming.

Die Deutschkenntnisse Bonds entsprechen sogar der Realität, denn auch 007-Darsteller Daniel Craig spricht ein wenig Deutsch. Craig war 8 Jahre lang mit der deutschen Schauspielerin Heike Makatsch liiert. In dieser Zeit hörte man ihn unter anderem sagen: „Ich mag harte deutsche Musik wie z.B. die der Toten Hosen.“ In der Original-Version des 007-Streifens „Casino Royal“ konnte man Daniel Craigs Deutschkenntnisse direkt erleben: Er grüßt einen deutschen Touristen, für den er im Ocean’s Club den Wagen einparkt, mit „Guten Abend!“ und verabschiedet einen Schweizer Bankier mit den Worten „Auf Wiedersehen, Herr Mendel!“. Zuletzt hatte man von Pierce Brosnan in „Der Morgen stirbt nie“ einige Worte auf Deutsch gehört.

Quelle: Nachrichtenagentur der Internationalen Medienhilfe (IMH)